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 Was ist das für ein blaues Material?

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Dani5
Neuling




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BeitragVerfasst am: 19.02.2019, 14:40    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Zirkonia
Ja, Sanliurfa County ist, wie ich schon erwähnt habe, ein Mann in der Wildnis gekauft und hat 1500 Euro gekauft Der Mann weiß nicht, was für ein Stein ist Ich dachte, es wäre ein Meteorit, und Sie haben es gekauft. Ich habe keine Erfahrung aber ich liebe es, Meteoriten zu fangen Es zieht einen kleinen Magneten an und hat eine schmelzende Kruste Schwergewicht für seine Größe Wiegt 1.882kg.

https://youtu.be/fSrX53En15Y

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Zirkonia
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BeitragVerfasst am: 19.02.2019, 18:45    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ohne zu wissen, was es ist, würde ich nicht so viel Geld dafür bezahlen; aber egal.

Magnettest alleine reicht nicht aus, auch Verhüttung / Glasschlacke kann Eisen enthalten.
Eisen ist magnetisch.

Lässt sich ein Meteorit von einem Magnet anziehen, hat er den ersten Test bestanden. Ausnahmen sind jedoch Meteorite von Mond und Mars. Da diese in der Regel keine ferromagnetischen Stoffe enthalten, würden sie einen Magnet-Test auch nicht bestehen.

Wie stark die Anziehungskraft / Magnetismus sein kann, zeigt in meinem Beispeil ein Neodym-Magnet bei Hämatit (Eisen(III)-oxid). da "kleben" die Teile regelrecht dran und sind schwerlich wieder abzuziehen.

Im Video schein der Magnet nur leicht anzudocken ....

Wie gesagt, Magnetismus ist nur ein Bestimmungsmerkmal von vielen.
Bei Meteoriten ist weiterhin wichtig:
- Gewichtsunterschied
- angeschmolzene Oberfläche
- Strichfarbe
- Nickeltest
- Chondren
- Blick ins Innere

Du hast schon öfters Meteoriten gefunden / gesammelt?



Test Magnetismus bei Hämatit bzw. Hämatin.JPG
 Beschreibung:
 Dateigröße:  34.22 KB
 Angeschaut:  4 mal

Test Magnetismus bei Hämatit bzw. Hämatin.JPG




Zuletzt bearbeitet von Zirkonia am 20.02.2019, 09:48, insgesamt einmal bearbeitet

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Dani5
Neuling




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BeitragVerfasst am: 19.02.2019, 21:32    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Bitte schauen Sie einseitig auf Fusionskruste. Diese Eigenschaft ist im Meteoriten vorhanden

https://youtu.be/fN8MSUT5A1M

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Zirkonia
Moderator



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BeitragVerfasst am: 21.02.2019, 10:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Eindeutig blaues Eisenerz-Schlackenglas.
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McSchuerf
Bergmeister



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BeitragVerfasst am: 21.02.2019, 21:37    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Die typische Porösität im Filmbeitrag von You Tube lässt mich jetzt noch weniger daran zweifeln, dass es sich tatsächlich um Schlacke handelt!

Und wenn mal das auch lesen würde, was ich hier schreibe, dann würde ich hier nicht ständig das Gefühl haben gegen eine Wand zu laufen (oder Don Quichotte gegen die Windmühlen Rolling Eyes ).
https://www.mineralienzimmer.de/viewtopic.php?t=301&highlight=meteoriten

und dann runter scrollen bis zur Mitte zu "C. Erkennen von Meteoriten" Da ist dann die Checkliste!! Habe ich hier auch schon Hunderte Male erwähnt aber es interessiert hier offenbar niemanden. Rolling Eyes

Was soll man denn noch alles tun? Besser erklären kann man das doch gar nicht .. jedenfalls meiner Ansicht nach.

[color=#FF0040]Und an Inge: Du irrst leider! Jeder Meteorit ist magnetisch! Der eine mehr, der andere weniger .. egal, ob ich einen Neodym-Magneten oder einen anderen Magneten benutze. Jeder - auch der Chondrit (Steinmeteorit) ist magnetisch! Ich habe auch selbst eine kleine aber feine Meteoritensammlung und habe das natürlich auch an jedem Stück ausprobiert. Wenn Du mir nicht glaubst, was ich schreibe, dann frage doch bitte die Meteoritenexperten im Meteoritenjäger-Forum, was die mir dazu erzählt haben. Die werden ja jetzt bestimmt nicht das Gegenteil von dem erzählen, was sie mir vor ein paar Jahren erzählt haben!

Im Übrigen sind eisenhaltige Schlacken auch magnetisch. Magnetismus alleine ist also natürlich noch kein Indiz nur für einen Meteoriten.
Gruß Peter
[/color]


Zuletzt bearbeitet von McSchuerf am 23.02.2019, 23:00, insgesamt einmal bearbeitet

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Dani5
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BeitragVerfasst am: 21.02.2019, 22:02    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Danke Peter, ich verstehe deine Absicht Very Happy
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Zirkonia
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BeitragVerfasst am: 22.02.2019, 12:17    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« McSchuerf » hat folgendes geschrieben:
Im Übrigen sind eisenhaltige Schlacken auch magnetisch. Magnetismus alleine ist also natürlich noch kein Indiz nur für einen Meteoriten.
Gruß Peter[/color]

Genau der Meinung bin ich auch:
« Zirkonia » hat folgendes geschrieben:
Magnettest alleine reicht nicht aus, auch Verhüttung / Glasschlacke kann Eisen enthalten.
Eisen ist magnetisch.


Rote Schriftfarbe muß nicht sein, ich kann noch gut lesen. Wink

Über Meteoriten habe ich mal gelesen, es gäbe seltene Meteoriten von Mars und Mond, die keine ferromagnetischen Stoffe enhalten. Ich brauche niemanden anzuschreiben und nachzufragen, wenn Du sagst, dem wäre nicht so, dann ok.


Da Dani5 bereits Kontakt mit einem gemmologischen Forum in den USA hat, wird er sicherlich eine Probe auch diesen Materials mit dort hinschicken und dann wissen wir nach der Analyse sicherlich mehr.

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Hans
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BeitragVerfasst am: 23.02.2019, 19:31    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo

Nach genauem hinhören deines Videos, komme auch zu dem Schluss das es sich um eine besondere harte Art einer Glasschlacke ist. Alleine dieser helle Anschlagston klingt nach Glas.
Um richtige Sicherheit zu bekommen wäre es passend, dieses Gestein auf einer Mineralienbörse
direkt von Fachleuten bestimmen zu lassen.Denn Inaugenscheinnahmen von Material lassen besser erkennen was es ist.

_________________
Liebe Grüße Hans
Komm zu mir zu Flurit

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McSchuerf
Bergmeister



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BeitragVerfasst am: 23.02.2019, 23:01    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Rote Schrift in grüne Schrift abgeändert. Grün ist die Farbe der Hoffnung. Mr. Green
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wallsinbavaria
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BeitragVerfasst am: 19.03.2019, 22:47    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Dani,
hast du evtl. ein Stück Bergkristall oder Quarz? - dann ritze an einer kleinen Stelle mal in das Material und schaue dir danach die Brösel mit einer guten Lupe an. Danach nimmst du ein Glas (Flasche, Spiegel, Fensterscheibe, etc.) ritzt dieses auch und vergleichst die ausgesprungenen Teile wieder mit der Lupe oder Mikroskop. Bei einem echten Mineral (außer Opal und noch ein paar anderen) findest du ein sich wiederholendes Muster der Kristalle auch in den Ausbrüchen. Solltest du so etwas nicht finden und die Teilchen aus deinem Stück und dem Glas sich ähnlich sehen, haben dir die beiden findigen Türken eine schöne Summe Geld für einen Emaillegrundstoff der dort in der Nähe hergestellt wird aus der Tasche gezogen. Jump
Sorry, aber das ist das wahrscheilichste
wallsinbavaria

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McSchuerf
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BeitragVerfasst am: 20.03.2019, 08:28    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Wichtige Foren-Links
https://www.mineralienzimmer.de/viewtopic.php?p=5313#5313

oder konkret zum Thema ..

https://www.mineralienzimmer.de/viewtopic.php?t=100 (Mohs-Härte)

https://www.mineralienzimmer.de/viewtopic.php?t=106 (Spaltbarkeit / Bruch)

https://www.mineralienzimmer.de/viewtopic.php?t=94 (Tenazität)

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Norbertit
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BeitragVerfasst am: 20.03.2019, 12:39    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Werner,

"hast du evtl. ein Stück Bergkristall oder Quarz? - dann ritze an einer kleinen Stelle mal in das Material und schaue dir danach die Brösel mit einer guten Lupe an"

Was soll denn da zu sehen sein? Mit dieser Methode kann man einen kristallinen Stoff nicht von
einem Amorphen unterscheiden. Dazu ist eine Röntgenanalyse erforderlich. Das ist also was für Wissenschaftler im Labor.

Gruß Norbert

_________________
Mente et Malleo

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McSchuerf
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BeitragVerfasst am: 20.03.2019, 12:47    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Genau so ist es.

Auch wenn grundsätzlich die überlieferte Geschichte mit dem Calcit-Kristall, der damals vom berühmtem Rene Just Hauy bei einer Sammlungs-Besichtigung fallen gelassen wurde und dann die kleinen Bruchstücke alle die Form eines trigonalen Calcits aufwiesen, wahr sein soll. Auf diese Weise entdeckte man überhaupt erst, dass es einen inneren Aufbau von Kristallen geben musste. Hauy war demnach der Vorreiter. Die einzelnen Teile mussten da aber schon groß genug gewesen sein, um überhaupt Wiederholungen anhand der "Splitter" mit dem bloßen Auge erkennen zu können. Also musste der noch heile Ursprungskristall auch wesentlich größer gewesen sein. Wink
Heute kann man im Übrigen bei Mikrokristallen nur mit hochauflösenden REM-Aufnahmen so etwas überhaupt erkennen.

Bergkristall ist im Übrigen eine Quarzvarietät bzw. die klare, farblose Quarzvarietät schlechthin .. daher ist der Satz mit Bergkristall oder Quarz nicht so ganz korrekt. Richtig wäre daher .. "nimm einen Quarz, z.B. einen Bergkristall .." aber ich will ja auch nicht päpstlicher sein als der Papst. Cool

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