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 Tongxinit mit Kupfer vom Grillenberg

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McSchuerf
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BeitragVerfasst am: 01.11.2019, 21:33    Tongxinit mit Kupfer vom Grillenberg Antworten mit ZitatNach oben

Tongxinit mit Kupfer vom Brumbach Creek, Grillenberg .. Smile

.. von G.F. ..



_Tongxinit xx_Kupfer_2 cm_Brumbach Creek_Grillenberg_Südharz_Sachsen-Anhalt_Peter.jpg
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_Tongxinit xx_Kupfer_2 cm_Brumbach Creek_Grillenberg_Südharz_Sachsen-Anhalt_Peter.jpg



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Norbertit
Supermod



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BeitragVerfasst am: 02.11.2019, 12:29    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ein besonders interessantes Stück. Ist das eine Neubestimmung aus der Gegend?
Gelistet ist Tongxinit von dort weder im MA noch bei Mindat.

_________________
Mente et Malleo

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McSchuerf
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BeitragVerfasst am: 02.11.2019, 15:17    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Norbert,

da habe ich bis jetzt auch noch nichts gefunden. G.F. beschreibt und verkauft oft Minerale, die erst Tage oder Wochen später von entsprechenden Fundorten bekannnt werden. Er analysiert aber auch selbst oder mit jemandem zusammen. Wenn ich etwas Neues dazu in Erfahrung bringe, werde ich es gerne hier ergänzen. Smile

Gruß Peter

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McSchuerf
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BeitragVerfasst am: 02.11.2019, 19:01    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Es soll ein Hüttenprodukt sein, erfuhr ich gerade .. steht zwar so nicht in seiner Liste drin und ich werde ihn auch noch anmailen, ob das auch von ihm oder von jemand anderem röntgenanalysiert wurde aber sytematisch ist es ja trotzdem etwas Besonderes. Wink

Unter dem Mikroskop ist der Tongxinit überwiegend goldgelb meltallisch glz. und damit untypisch für nur Kupfer. Geringe Teile des Exemplars sind kupferbraun metall. glz. und stellen dann wohl auch nur ged. Cu da.

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Norbertit
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BeitragVerfasst am: 02.11.2019, 22:00    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Bleib da mal dran. Das interessiert mich schon. Cool
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Mente et Malleo

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McSchuerf
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BeitragVerfasst am: 03.11.2019, 09:51    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ja, E-Mail ist schon raus .. mal abwarten, was er antwortet. Wink
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McSchuerf
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BeitragVerfasst am: 04.11.2019, 21:42    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Es wurde mir heute von G.F. mitgeteilt, dass es noch nicht genau geklärt sei, wie das entstanden ist. Die kristallinen intermetallischen Verbindungen könnten nur in einer Gasphase mit sehr langer Abkühlungszeit entstehen. Normale Hüttenprozesse bzw. Schlacken könnten so etwas nicht hervorbringen bzw. sei zumindest bisher noch nicht gefunden worden.

Ein denkbare Möglichkeit wäre, dass im Mittelalter aus den im Erdboden gebauten Schmelzöfen die Metalle bei hohen Temperaturen durch Risse in die umliegenden Sedimente und Nebengesteine diffundiert sind. Derartige Bildungen sind laut IMA Definition vergleichbar mit Mineralbildungen auf brennenten Kohlenhalden, bzw. durch anderen minimal invasiven anthropologischen Einflüssen entstandene Phasen. Diese dürfen dann nur nicht als neue Mineralien beschrieben werden. Bereits bekannte Phasen gelten dann als Mineral.

Evt. würde noch ein Artikel dazu geschrieben werden.

Ob das nun röntgenanalysiert wurde, darauf bekam ich leider keine Antwort; ich gehe aber mal davon aus, dass es sich tatsächlich um Tongxinit handelt.

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Taishan
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BeitragVerfasst am: 04.11.2019, 23:42    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zitat:
Derartige Bildungen sind laut IMA Definition vergleichbar mit Mineralbildungen auf brennenten Kohlenhalden, bzw. durch anderen minimal invasiven anthropologischen Einflüssen entstandene Phasen. Diese dürfen dann nur nicht als neue Mineralien beschrieben werden.


Also soweit ich weiß, ist die IMA bei Haldenbrandprodukten mittlerweile etwas zurückgerudert.. zumindest werden jetzt Brandprodukte auch als neue Mineralien anerkannt, wenn nachgewiesen ist, dass das Feuer nicht anthropogen erzeugt wurde (sondern z.B. durch spontane Selbstentzündung) und keine anthropogene Produkte wie Metallschrott zur Mineralbildung beitrugen.

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McSchuerf
Bergmeister



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BeitragVerfasst am: 05.11.2019, 21:31    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ja, das klingt einleuchtend. Spontane Selbstentzündung ist auch ein bekanntes Phänomen. Wink
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