Veraltete Info aus 2015
spektrum.de/news/grosse-mengen-quecksilber-unter-pyramide-gefunden/1344112
Jüngere wissenschaftliche Analysen:
geo.de/natur/wieso-maya-staetten-zum-teil-bis-heute-mit-quecksilber-verseucht-sind-32762940.html
nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2022/09/kontaminierte-orte-wie-die-maya-ihre-staedte-vergifteten/
Widerlegung der These über "Flüsse von Quecksilber":
nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2023/11/archaeologie-wie-gefaehrlich-ist-das-oeffnen-alter-grabstaetten/
spektrum.de/news/grosse-mengen-quecksilber-unter-pyramide-gefunden/1344112
Jüngere wissenschaftliche Analysen:
geo.de/natur/wieso-maya-staetten-zum-teil-bis-heute-mit-quecksilber-verseucht-sind-32762940.html
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Doch Analysen ergaben, dass die Maya das Metall über Jahrhunderte für dekorative Zwecke verwendeten. So nutzten sie unter anderem zum Bemalen von Gegenständen quecksilberhaltige Farben und Pulver - vor allem aus dem Mineral Zinnober mit seiner bei den Maya beliebten leuchtend roten Farbe.
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Ein leuchtendes Rot – das war wohl einst die Lieblingsfarbe der Maya. In ihrer Klassischen Zeit zwischen 250 und 1.100 n. Chr. wurde fast alles mit der blutähnlichen Farbe verziert: Paläste und Wohnhäuser, Keramiken und Werkzeuge. Sogar bei Ritualen wie Begräbnissen kam das Pigment zum Einsatz, das für die rote Färbung sorgte: Zinnober.
Widerlegung der These über "Flüsse von Quecksilber":
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Im Falle von Qín Shǐhuángdì berichtet Sima Qian von ganzen „Flüssen und Seen aus flüssigem Quecksilber“, die in Kanälen aus Gestein fließen sollen.
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Zwar ist es möglich, dass diese den Kaiser tatsächlich abschirmen sollten, laut Selbitschka hatte das Quecksilber aber vielmehr die Funktion, dem Kaiser zu Ehren „einen Mikrokosmos seines Reiches samt dessen Flüssen und Bergen zu gestalten“. Zum konkreten Schutz der Toten wurde Quecksilber in Grabstätten also nicht eingesetzt.
Zitat
Viel eher verwendete man es beim Bau und zur Dekoration – wodurch die Rückstände bis heute festgestellt werden können. So auch bei den Maya: In unzähligen ihrer Bauten und Grabstätten wurde Quecksilber nachgewiesen. Laut einer Studie aus dem Jahr 2022 kann die Verwendung des Schwermetalls in Mittelamerika bis in das 1. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt werden.
Zitat
Zinnober, ein Quecksilbersulfid, das auch Cinnabarit genannt wird, kam besonders häufig zum Einsatz. Die Maya färbten damit Gegenstände oder Gräber von besonders mächtigen Menschen rot. Teilweise wurden sogar die Toten selbst mit Zinnober eingefärbt, wie man an den Überresten der sogenannten Roten Königin erkennen kann, die um 700 v. Chr. im heutigen Palenque, Mexiko, bestattet wurde. Auch aus dem Alten China ist diese Praxis bekannt: Aus dem 11. bis 8. Jahrhundert v. Chr. sind Gräber der chinesischen Oberschicht gefunden worden, bei denen ebenfalls Zinnober über Leichnamen und Särgen verteilt wurde.




.. dann wenigstens noch 2 meiner Fotos zum Thema Zinnober (Cinnabarit) und Quecksilber (Hg).