Hallo an alle Mitglieder und vielen Dank an Norbert für die Darstellung meines Problems, wie besprochen.
Zunächst wünsche ich Euch allen ein frohes neue Jahr .. auch wenn nun schon etwas später ..
Ich kann jetzt auch nur ganz kurz etwas schreiben, da ich noch ziemlich verzerrt sehe und das linke Auge die Verzerrungen beim rechten operierte Auge nur bedingt kompensieren kann .. zuviel PC darf auch im jetzigen Stadium noch nicht sein. Gestern wurde aufgrund der Verzerrungen nun noch ein Makulaödem wohl als Folge der letzten OP festgestellt..die Makula war ja auch komplett ab, was einem Supergau für jeden Menschen gleich kommt.; zum Glück aber keine postopreative epiretinale Gliose, wie zuerst noch befürchtet. Dann müsste ich nämlich schon wieder operiert werden. Das Makulaödem soll aber irgendwann medikamentös besser werden aber ich brauche Monate bis wahrscheibnlich jahrelang viel Geduld. Ich werde wohl auch noch den ganzen Monat Januar krank geschrieben sein und muss dann auf Arbeit wieder eingegliedert werden. Wahrscheinlich kann ich auch nie mehr ganztags schaffen. Immer wieder zur Nachkontrolle beim Augenarzt ..1 x die Woche .. sowie Cortison-haltige Augentropfen und antiobiotische Augentropfen im Wechsel ..vorher wegen Entzündungsverdacht sogar stündlich inwzischen wieder 4 x täglich und dann 3 x täglich ab 20.1. aber nun noch mindestens 4-6 weitere Wochen verwenden udn Luteinpräparat. Lutein ist das Wichtigste für den Erhalt der Makula und Netzhaut.
Ich hatte wirklich großes Glück im Unglück. Wenn ich nicht zu diesem Laserzentrum gegangen wäre, wo ich eigentlich nur nachfragen wollte, ob die mit ihrem YAG-Laser auch meine heftigen Glaskörpertrungen beseitigen können, .. die ich ja tatsächlich auch noch hatte .. wäre ich jetzt bereits erblindet. Die Ärztin stellte bei der Untersuchung zunächst nur eine Netzhautablösung fest was für sich betrachten schon schlimm genug wäre aber es kam noch viel schlimmer .. und ich musste sofort mit dem Taxi in die Augenkluinik nach FFM-Höchst. Der Professor dort genießt einen international guten Ruf und hat mich auch am Folgetag, den 23.12. persönlich operiert. Allerdings überschlugen sich die Ereignisse beim Eintreffen in der Klink, denn nun waren wie bei einem Dominoeffekt bereits ca. Dreiviertel meiner Netzhaut komplett abgelöst und auch noch die Makula komplett. Wenn diese nicht innerhalb von 24 Stunden wieder festgelasert wird, ist man unwideruflich blind und bleibt es auch. Ich hatte sehr viel Glück, dass ich noch innerhalb der 24 Stunden operiert wurde. Außerdem haben die auch gleich einen Nachstar bei meiner rechten Kunstlinse entdeckt und mit operiert. Außerdem wurde eine Vitrektomie durchgeführt, d.h. mein Glaskörper musste komplett entfernt werden. Dafür sind nun auch die Trübungen weg. Dann kam die Gastamponade, alles samt Vollnarkose über 2 Std. OP-Zeit .. danach hatte ich einige Wochen eine Gasblase im Auge ..in der Klinik war ich über Weihnachten rd. 1 Woche .. wegen des nötigen Gasdrucks auf die gelaserte Netzhaut mit Makula und musste auch viele Tage lang in der sog. Demutshaltung, d.h. auf Bauchlage liegen, d.h. mit der Nasenspitze Richtung Boden. Schlafen geht da bnicht, das ging nur nachts bei Liegen auf der rechten Seite, die mir dann wenigstens getattet wurde.
Die Blase ist resorbiert udn durch Kammerwasser ersetzt worden; die Netzhaut liegt zum Glück laut mehrerer Ärzte noch an, d.h. hält noch. Erst ca. ab 16.1. habe ich aber die 2. kritische Phase überstanden, d.h. dann habe ich eine ca. 70%ige Chance, dass ich ich nicht wieder an anderer Stelle oder an der operierten Stelle erneut Netzhautrisse bekomme, Manche hochkurzichtigen Patienten, wie ich ja auch, mussten innerhalb von 3 Monaten wieder 3 x aufs neue operiert werden. De facto habe ich ja immer noch die -18 dpt. .. nur die Korrektur ist auf -2 dpt. (Fernsicht) per Grauer Star OP "manipuliert" worden. Aber auch als ehemals hochkurzischtiger habe ich nun bis zum Rest meines Lebens die "A-Karte" gezogen. :?
Die Angst schwingt seitdem nämlich auch ständig mit, dass ich bals wieder auf dem OP-Tisch landen könnte. Daher steht schon ab jetzt immer zu Hause eine Notfalltasche bereit.
Dann trage ich auch fast durchgängig Sonnenbrillen (für fern und nah)..zum Augenschutz und auch als Sicherheitsgefühl udn wegen der Blendung.
Leider haben die Augenärzte vorher das Problem bei mir nicht erkannt bzw. keinen Netzhautriss festgestellt, obwohl ich ständig bei denen auf der Matte stand. Da wurde mein Schatten in der rechten oberen Ecke als normale Glaskörpertrübung abgetan und von der Mainzer Uniklinik sogar als Pigement auf der Netzhaut. Ich selbst musste den Ärzten dann ja auch Glauben schenken und ging dann pratisch unwissend mit bereits Netzhautrissen wochenlang auf Arbeit .. nichts ahnend, dass ich hätte schleunigst noch einmal bei diesen Ärzten die nie was gefunden haben auf der Matte hätte stehen müssen. Die klassischen Symptome wie Rußregen oder Rußwolken, Blitzgewitter oder klassische Blitze, eine Art Vorhang (Schatten) der sich auf und zuschiebt hatte ich auch nich t.. aber der Schatten der darunter fasrig war, setze noch eins drauf, denn nun hielt man das erst recht für eine Glaskörpertrübung und ich auch! Leider war das eine tückische Fehleinschätzung. Schuld hat aber daran niemand. Das ist einfach Schicksal!
Bis später dann erst mal ..
Viele liebe Grüße Euer Peter