Hallo Inge,
diese Porphyrkugeln aus Arlesberg oder auch aus anderen Teilen des Thüringer Walds (Seebachfelsen, Friedrichsroda) werden Schneekopfkugeln genannt.
Das sind kugelig-sphäroidische Gebilde,
benannt nach dem Berg Schneekopf im Thüringer Wald. Überwiegend tritt dieses Gebilde in idealer Kugelform auf und ist meist völlig oder teilweise mit Achat, Chalcedon und/oder Quarzkristallen, gelegentlich auch mit Jaspis oder Amethyst gefüllt. Häufig sind darauf noch Hämatit-, Baryt- oder Fluoritkristalle aufgewachsen. (Entstehung vor ca. 250 Mio. Jahren im Perm durch Gasblasenbildung in Lavamasse).
Einige der vielen Beiträge von Thilo (Mangan-Tim) findest Du dazu auch im Thread Thüringen .. ich hatte auch viele der älteren Beiträge in Zitatform aus dem alten "Flurit-Forum" in dieses Forum mit übertragen.
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oder anders ausgedrückt:
Lithophysen sind mineralgefüllte Porphyrkugeln mit Gesteinshohlräumen, welche in sauren Magmen bzw. Vulkaniten in sedimentär-diagenetischen Bedingungen gebildet wurden. Sie sind verwandt mit den Sphärolithen. Ihre Form ist linsenförmig oder kugelig und konzentrisch-schalig. Die Hohlräume können unter anderm enthalten: frei aufgewachsene Kristalle von Quarz, Hämatit, Fluorit und auch Topas.
Im deutschen Sprachraum - wie gesagt - als
Schneekopfkugel bezeichnet; im englischen Sprachraum jedoch als
Thunderegg!
Viele Grüße
Peter