Mineralienzimmer

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Wärmesteine

Zirkonia
Bergmeister
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Wärmesteine

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Gepostet: Heute um 16:22 Uhr  ·  #1
In der sogenannten Steinheilkunde werden einigen Mineralien / Steinen Eigenschaften zugeschrieben, nach denen sie ein Gefühl von Wärme oder "innere Wärme" fördern sollen.

Es gibt dafür allerdings keine wissenschaftlichen Belege – diese Zuordnungen stammen aus esoterischen oder traditionellen Überzeugungen.

Bei den Steinen, die häufig mit Wärme in Verbindung gebracht werden, ist dabei typisch ein Muster: „warme“ Steine sind oft gelb, orange oder rot (Farbe = Feuer-/Sonnenassoziation) oder werden mit Energie, Kreislauf und Aktivierung verbunden.

Steine, die als „wärmend“ gelten sind;
Rote Steine (klassische „Wärme-Steine“). Diese gelten am stärksten als wärmend und aktivierend:
Granat – klassischer „Kraft- und Wärmestein“, soll Energie und Durchblutung anregen
Roter Jaspis – gilt als stabilisierend, erdend und wärmend
Rubin – Symbol für Feuer, Lebensenergie und innere Hitze
Karneol – fördert Vitalität und „angenehme Wärme“ im Körpergefühl
Feueropal – stark mit Leidenschaft und „innerem Feuer“ verbunden
Orange und gelbe Steine (Sonnen- & Energiequalität). Diese werden oft gegen Frieren oder Energiemangel genutzt:
Citrin – „Sonnenstein-Effekt“, soll aufhellend und wärmend wirken
Sonnenstein – klassischer Stein für Lebensfreude und Wärmegefühl
Tigerauge – soll inneren „Wärmefluss“ und Stabilität fördern
Braune & erdende Steine (indirekte Wärme). Diese wirken eher stabilisierend und „körperlich wärmend“ im Sinne von Erdung:
Rauchquarz – eher beruhigend, aber oft als „wärmend durch Erdung“ beschrieben
Aventurin – mild ausgleichend, manchmal mit sanfter Wärme verbunden
Pyrit – energetisierend, „aktivierende Wärme“ im übertragenen Sinn
Organische „Wärmetradition“
Bernstein – kein Mineral (organisch), aber sehr häufig als „warm, sonnig, beruhigend“ beschrieben.


In der Steinheilkunde (auch Lithotherapie genannt) werden Wärmesteine auch als Steine beschrieben, die eine besonders gute Fähigkeit haben, Wärme zu speichern und langsam wieder abzugeben.

Typische Merkmale von Wärmesteine sind:
- hohe Wärmespeicherkapazität: sie nehmen Wärme gut auf (z. B. durch Sonnenlicht oder warmes Wasser).
- langsame Wärmeabgabe: die Wärme wird gleichmäßig und über längere Zeit abgegeben.
- Dichte und schwere Struktur: meist eher kompakte, mineralreiche Steine.

Anwendung in der Praxis: sie werden oft für Massage, Auflagen oder Wärmebehandlungen verwendet.

Häufig genannte Beispiele in der Steinheilkunde sind:
Basalt (Lavastein) – sehr typisch für Hot-Stone-Massagen
Jade
Jaspis
Quarzvarianten
(je nach Zusammensetzung und Struktur)

Die Wirkungen in der Steinheilkunde sind nicht wissenschaftlich eindeutig belegt, sondern beruhen auf traditionellen und energetischen Vorstellungen sowie Erfahrungswerten.
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