Hypersthen ist ein dunkel gefärbtes Silikatmineral aus der Gruppe der Orthopyroxene. Er ist vor allem bei Mineraliensammlern und als dekorativer Schmuckstein bekannt, wird aber deutlich seltener verwendet als viele andere Edelsteine.
Einige Hypersthen-Steine zeigen einen schimmernden, seidigen Lichtreflex (Schiller oder Chatoyance), der besonders bei geschliffenen Cabochons gut sichtbar ist.
Bestimmungskriterien
Herkunft Kananda, Rußland
Chemische Formel (Fe,Mg)2[Si2O6]
Mineralklasse Silikate
Kristallsystem rhombisch
Kristallklasse orthorhombisch
Farbe grünlichgrau, grünlichschwarz bis fast schwarz
Strichfarbe gräulich-weiß
Mohshärte 5 - 6
Dichte (g/cm³) 3,4-3,5
Glanz Glasglanz, Seidenglanz
Transparenz durchscheinend bis undurchsichtig
Bruch deutlich
Spaltbarkeit uneben, spröde
Habitus meist massige oder körnig-blättrige Mineral-Aggregate; selten kleine, flächenreiche Kristalle
Absorptionsspektrum (Å) 5510, 5475, 5058, 4820, 4485
Lichtbrechung, Refraktive Index 1,67-1,73
Doppelbrechung - 0,014
Pleochroismus stark: hyazinthrot, strohgelb, himmelblau
Nachtrag: Im Jahre 1988 wurde das zunächst noch als Mineral anerkannte Hypersthen durch die Kommission für Neue Minerale und Mineralnamen der International Mineralogical Association in Ferrosilit umbenannt. Der Mineralstatus wurde dem Hypersthen jedoch inzwischen aberkannt.
Einige Hypersthen-Steine zeigen einen schimmernden, seidigen Lichtreflex (Schiller oder Chatoyance), der besonders bei geschliffenen Cabochons gut sichtbar ist.
Bestimmungskriterien
Herkunft Kananda, Rußland
Chemische Formel (Fe,Mg)2[Si2O6]
Mineralklasse Silikate
Kristallsystem rhombisch
Kristallklasse orthorhombisch
Farbe grünlichgrau, grünlichschwarz bis fast schwarz
Strichfarbe gräulich-weiß
Mohshärte 5 - 6
Dichte (g/cm³) 3,4-3,5
Glanz Glasglanz, Seidenglanz
Transparenz durchscheinend bis undurchsichtig
Bruch deutlich
Spaltbarkeit uneben, spröde
Habitus meist massige oder körnig-blättrige Mineral-Aggregate; selten kleine, flächenreiche Kristalle
Absorptionsspektrum (Å) 5510, 5475, 5058, 4820, 4485
Lichtbrechung, Refraktive Index 1,67-1,73
Doppelbrechung - 0,014
Pleochroismus stark: hyazinthrot, strohgelb, himmelblau
Nachtrag: Im Jahre 1988 wurde das zunächst noch als Mineral anerkannte Hypersthen durch die Kommission für Neue Minerale und Mineralnamen der International Mineralogical Association in Ferrosilit umbenannt. Der Mineralstatus wurde dem Hypersthen jedoch inzwischen aberkannt.
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