Haüyn wurde nach dem französischen Mineralogen René Just Haüy benannt, der als Begründer der modernen Kristallographie gilt. Trotz seiner geringen Bekanntheit unter der breiten Öffentlichkeit ist Haüyn unter Sammlern und Edelsteinliebhabern wegen seiner leuchtenden Farbe und seiner Seltenheit einer der begehrtesten blauen Edelsteine.
Haüyn zeigt oft ein leuchtendes Himmelblau bis tiefes Königsblau, das zu den intensivsten Blautönen unter den Edelsteinen zählt. Die Farbe entsteht durch Schwefelverbindungen im Kristall.
Schmuckgeeignete Haüyn-Kristalle sind sehr selten. Oftmals werden diese stabilisiert.
Geschliffene Steine sind meist klein – häufig unter 1 Karat. Größere, klare Exemplare sind außergewöhnlich und entsprechend wertvoll.
Bestimmungskriterien
Herkunft Deutschland, Italien, Afghanistan, Armenien, Australien, Brasilien, Frankreich, Tahiti, Grönland, Kanada, Österreich, Rußland, Spanien, Schweden, USA
Chemische Formel Na5-6Ca2[(SO4,Cl)2|Al6Si6O24]
Mineralklasse Silikate
Kristallsystem kubisch
Kristallklasse hexakistetraedrisch
Farbe blau, braun, gelb, grau, grün, grünblau, rot, weiß
Strichfarbe azurblau
Mohshärte 5,5 – 6
Dichte (g/cm³) 2,4
Glanz Glasglanz, Fettglanz
Transparenz durchsichtig bis durchscheinend
Bruch muschelig
Spaltbarkeit vollkommen
Habitus würfelig, rhombendodekaedrisch
Lichtbrechnung, Refraktive Index 1,494 -1,509
Verwechslungsmöglichkeiten, Imitate, Synthesen verwechselbar mit vielen blauen Edelsteinen
Aufgrund seiner vergleichsweise geringen Härte wird Haüyn meist als Anhänger oder in Schmuck getragen, der weniger starken Belastungen ausgesetzt ist.
Vielleicht möchte jmd. ein Foto eines geschliffenen, polierten, facettierten Haüyns beisteuern?
Ich muss meine erst noch fotografieren gehen ....
Haüyn zeigt oft ein leuchtendes Himmelblau bis tiefes Königsblau, das zu den intensivsten Blautönen unter den Edelsteinen zählt. Die Farbe entsteht durch Schwefelverbindungen im Kristall.
Schmuckgeeignete Haüyn-Kristalle sind sehr selten. Oftmals werden diese stabilisiert.
Geschliffene Steine sind meist klein – häufig unter 1 Karat. Größere, klare Exemplare sind außergewöhnlich und entsprechend wertvoll.
Bestimmungskriterien
Herkunft Deutschland, Italien, Afghanistan, Armenien, Australien, Brasilien, Frankreich, Tahiti, Grönland, Kanada, Österreich, Rußland, Spanien, Schweden, USA
Chemische Formel Na5-6Ca2[(SO4,Cl)2|Al6Si6O24]
Mineralklasse Silikate
Kristallsystem kubisch
Kristallklasse hexakistetraedrisch
Farbe blau, braun, gelb, grau, grün, grünblau, rot, weiß
Strichfarbe azurblau
Mohshärte 5,5 – 6
Dichte (g/cm³) 2,4
Glanz Glasglanz, Fettglanz
Transparenz durchsichtig bis durchscheinend
Bruch muschelig
Spaltbarkeit vollkommen
Habitus würfelig, rhombendodekaedrisch
Lichtbrechnung, Refraktive Index 1,494 -1,509
Verwechslungsmöglichkeiten, Imitate, Synthesen verwechselbar mit vielen blauen Edelsteinen
Aufgrund seiner vergleichsweise geringen Härte wird Haüyn meist als Anhänger oder in Schmuck getragen, der weniger starken Belastungen ausgesetzt ist.
Vielleicht möchte jmd. ein Foto eines geschliffenen, polierten, facettierten Haüyns beisteuern?
Ich muss meine erst noch fotografieren gehen ....
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