Ja, das liegt an der guten Spaltbarkeit des Torbernits. Der spaltet ähnlich ,wie Glimmer. Deswegen ja auch der Name "Uranglimmer" für Torbernit und Autunit.
Hier hab ich noch ein Bild eines blättrig aufgespaltenen Autunitaggregats. Die xx sitzen auf Fluorit und stammen auch vom Henneberg.
ABER .. Es gibt einige Mineralien, die zwar radioaktive (Uran, Thorium) oder toxische Elemente (Blei, Arsen, Beryllium) in ihrer Kristallstruktur enthalten, aber aufgrund ihrer chemischen Stabilität, Unlöslichkeit oder geringen Konzentration im Alltag nicht als gefährlich gelten. Die Gefährlichkeit hängt oft davon ab, ob die Elemente fest im Gitter gebunden sind oder ob das Mineral leicht zerfällt/löslich ist (und somit Staub oder Gase freisetzt).
Hier sind Beispiele für solche Minerale:
1. Zirkon (Zirkonium-Silikat) - enthält: Oft Spuren von Uran (U) und Thorium (Th), die in das Kristallgitter eingebaut sind.Warum sicher? Zirkon ist extrem stabil, hart (Mohshärte 7,5) und säureunlöslich. Die radioaktiven Elemente sind im Gitter "gefangen" und werden kaum freigesetzt.
Anwendung: Wird als Edelstein verwendet und gilt als unbedenklich, solange keine Stäube (durch Schleifen) eingeatmet werden.
2. Monazit (Seltenerd-Phosphat) - enthält: Thorium (Th) und Uran (U). Warum sicher? Trotz der Radioaktivität ist Thorium fest in die Phosphatstruktur eingebunden. Monazit ist als kristalline Form im Regal unbedenklich. Zudem ist es bekannt dafür, Strahlenschäden durch Selbstreparatur (Rekristallisation) zu heilen.
Hinweis: Die Gefahr besteht primär bei der Verarbeitung (Staubentwicklung), nicht beim Anschauen.
3. Beryll / Smaragd / Aquamarin (Beryllium-Aluminium-Silikat) - enthält: Beryllium (Be), welches in reiner Form hochtoxisch ist.Warum sicher? In Beryll ist Beryllium fest in ein stabiles Silikatgitter eingebunden. Es ist nicht bioverfügbar. Das Mineral ist als Schmuckstein völlig unbedenklich, im Gegensatz zu Berylliumoxid oder -metall.
4. Granat (insb. Almandin / Pyrop) - enthält: Kann Spuren von radioaktiven Elementen enthalten. Warum sicher?
Ähnlich wie Zirkon ist Granat sehr stabil und säurebeständig. Die Einlagerungen sind verschwindend gering.
5. Arsenopyrit / Arsenkies (Eisen-Arsen-Sulfid) - enthält: Arsen (As), das giftig ist. Warum sicher? Im kristallinen Zustand ist Arsenopyrit in einer Vitrine oder als Handstück nicht giftig, da das Arsen fest gebunden ist. Vorsicht: Nicht schleifen, erhitzen oder zerkleinern. Beim Zerfall oder chemischen Prozessen kann giftiges Arsenoxid entstehen.
Zusammenfassende Faktoren für die Sicherheit: Festigkeit des Gitters: Silikate und Oxide binden Fremdelemente oft stabiler als Karbonate oder Sulfate.
Löslichkeit: Wasserunlösliche Minerale geben keine Giftstoffe an die Haut ab.
Staubentwicklung: Die Gefahr ist fast nie der Kristall selbst, sondern der beim Schleifen oder Zerbrechen entstehende Feinstaub (Radioaktivität, Schwermetallvergiftung).
Allgemeiner Tipp: Bei Mineralien, die radioaktive oder toxische Elemente enthalten, gilt, sie nicht in Schlafräumen zu lagern, nicht den Staub einzuatmen und nach dem Hantieren die Hände zu waschen.
Quelle: via Google - Internet und eigene Erfahrungen und Kenntnisse