Zitat
Hallo,
ich würde übrigens dazu raten, die Granate von dort nicht mit Säuren aus dem Calcit zu ätzen, sondern mechanisch freizulegen. Die meisten xx sind nämlich von unzähligen hauchdünnen Rissen durchzogen, die so gar nicht auffallen, aber nach dem Säuern umso mehr.
Gruß, J.
Hallo Jochen,
zunächst mal willkommen im Forum; vielleicht magst Dich ja auch mal an anderer Stelle des Forums kurz vorstellen; es wird aber keiner dazu gezwungen.
Da ich ja die Größenangaben (Bildbreiten) bei meinen Fotos mit angegeben habe, versteht sich natürlich von selbst, dass ich nicht vorhabe Mikrogranate aus dem Calcit mittels Säure (HCL) freizulegen. Da müsste ich schon die Fingerfertigkeit eines Nanotechnikers besitzen.
Die meisten meiner Funde stellen ohnehin mehr miteinander verwachsene Granat xx dar (Aggregate); einige davon sind allerdings doch idiomorphe, winzige Einzelkristalle (s. Fotos).
Was bedeutet denn Deiner Ansicht nach mechanisch freilegen? Skalpell o.ä. benutzen? Ultraschallbad? Das rentiert ja nur, wenn es Granat-Kristalle in entsprechender Größe von dort geben würde. Größere Granate befinden sich höchstens in Museen oder in Sammlungen, wie von Andreas z.B. Zu den Fundaussichten schrieb ich natürlich auch etwas. Man kann schon sehr froh sein, überhaupt noch Funde dort gemacht zu haben.
Ja, hauchdünne Risse gibt es wohl bei vielen Kristallen (tektonische u.a. Ursachen) .. aber nicht nur bei den Grossularen von Auerbach.
.. dennoch danke für Deinen Vorschlag bzw. Tipp!
Gruß Peter