Mineralienzimmer

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Sandlöcher bei Schirnding

Norbertit
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Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: Heute um 12:12 Uhr  ·  #1
Tertiäre Sedimentgesteine gibt kaum im Fichtelgebirge. Eine Tongrube bei Schirnding mit anstehendem Kohleflöz gehört da zu den Ausnahmem. Außerdem gab es mal Sandgruben in der Quarzsand gewonnen wurde ganz in der Nähe.An Mineralien werden in älterer Literatur "eisenhaltige Knollen" genannt. Diese Gruben, die als "Sanddlöcher" bezeichnet wurde, gibt es schon lange nicht mehr. Nur noch der der Flurname Sandlöcher erinnert daran.

Aus einer alten Sammlung hab ich ein paar Belegstücke von diesem kaum bekannten Fundort im Fichtelgebirge, die im Jahr 1977 geborgen wurden.Vor allem Proben mit Eisenoxiden:

Das Stück mit dem Limonitbelag auf dem ersten Bild ist 6 cm groß, die anderen etwa 2 c-3 cm.
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Norbertit
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Re: Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: Heute um 12:23 Uhr  ·  #2
Ein durch Limonit gefärbtes Quarzgeröll (2 cm) ist einer der wenigen "Kiesel" in meiner Sammlung:
 


Diese 5 cm große Brekzie aus Quarz und Glimmer ist auck von Limonit überkrustet.
 


Das interessanteste Stück ist aber eine -vermutliche - Quarz-Pseudomorphose nach einem unbekannten Mineral.
Das Stück ist 1 cm lang, hat eine quadratischen Querschnitt mit etwa 8 mm KL.
 
pfälzer
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Re: Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: Heute um 12:23 Uhr  ·  #3
Interessante Stücke.
Wurden die als Eisenerz verhüttet?
Norbertit
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Re: Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: Heute um 12:25 Uhr  ·  #4
Wahrscheinlich nicht. Ich hab nur in der Literatur nur von Quarzsandabbau gelesen.
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