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Sandlöcher bei Schirnding

Norbertit
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Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: 15.05.2026 - 12:12 Uhr  ·  #1
Tertiäre Sedimentgesteine gibt kaum im Fichtelgebirge. Eine Tongrube bei Schirnding mit anstehendem Kohleflöz gehört da zu den Ausnahmem. Außerdem gab es mal Sandgruben in der Quarzsand gewonnen wurde ganz in der Nähe.An Mineralien werden in älterer Literatur "eisenhaltige Knollen" genannt. Diese Gruben, die als "Sanddlöcher" bezeichnet wurde, gibt es schon lange nicht mehr. Nur noch der der Flurname Sandlöcher erinnert daran.

Aus einer alten Sammlung hab ich ein paar Belegstücke von diesem kaum bekannten Fundort im Fichtelgebirge, die im Jahr 1977 geborgen wurden.Vor allem Proben mit Eisenoxiden:

Das Stück mit dem Limonitbelag auf dem ersten Bild ist 6 cm groß, die anderen etwa 2 c-3 cm.
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Norbertit
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Re: Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: 15.05.2026 - 12:23 Uhr  ·  #2
Ein durch Limonit gefärbtes Quarzgeröll (2 cm) ist einer der wenigen "Kiesel" in meiner Sammlung:
 


Diese 5 cm große Brekzie aus Quarz und Glimmer ist auck von Limonit überkrustet.
 


Das interessanteste Stück ist aber eine -vermutliche - Quarz-Pseudomorphose nach einem unbekannten Mineral.
Das Stück ist 1 cm lang, hat eine quadratischen Querschnitt mit etwa 8 mm KL.
 
pfälzer
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Re: Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: 15.05.2026 - 12:23 Uhr  ·  #3
Interessante Stücke.
Wurden die als Eisenerz verhüttet?
Norbertit
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Re: Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: 15.05.2026 - 12:25 Uhr  ·  #4
Wahrscheinlich nicht. Ich hab nur in der Literatur nur von Quarzsandabbau gelesen.
McSchuerf
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Re: Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: 15.05.2026 - 14:52 Uhr  ·  #5
Interessante Stücke.
Norbertit
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Re: Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: 15.05.2026 - 16:54 Uhr  ·  #6
Danke.
wolfi
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Re: Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: 15.05.2026 - 16:59 Uhr  ·  #7
Servus,
Andalusit?
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Wolfi
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Re: Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: 15.05.2026 - 17:39 Uhr  ·  #8
Daran hab ich auch schon gedacht. Aber dass Andalusit in tertiären Gesteinen vorkommt, hab noch nicht gehört.
wolfi
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Re: Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: 15.05.2026 - 20:39 Uhr  ·  #9
Servus,
hmm, ist denn der Phyllit, aus dem er stammen könnte, aus dem Tertiär?
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Wolfi
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Re: Sandlöcher bei Schirnding

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Gepostet: 16.05.2026 - 11:25 Uhr  ·  #10
Nein,eigentlich nicht. Phyllit ist viel älter.Das wäre schon eine Erklärung warum Andalusit hier auftreten kann.
Und die Kristallform passt ja auch gut dazu.
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