So, jetzt kommt noch mein "Kommentar der Woche" oder "Wort zum Sonntag", wie man das auch betrachten möchte ..
Steinjens .. gleich aufgeben, um nur noch Briefmarken oder Münzen zu sammeln, ist doch auch keine Lösung. :? Es gibt auch immer noch die Möglichkeit, irgendwo anders brauchbare bis gute Lesesteine zu finden oder in stillgelegten Steinbrüchen, wo keine Verbots-Schilder angebracht sind oder auf Resthalden, Halden etc. schöne Mineralien zu finden.
Auf der einen Seite gibt eben leider auch Landwirte (Acker) z.B. oder Grundstücksbesitzer, die gleich erst mal losschreien und drohen, bevor sie überlegen, ob man das nicht auch erst mal zivilisiert durch Kommunikation regeln kann. Diese Besitzer interessiert es dann auch noch nicht mal, ob dann ein Kind dabei ist oder nicht.
Dann gibt es aber z.B. auch noch die gelangweilten Rentner, die sich einfach gerne als Hilfssheriff aufspielen wollen und am liebsten noch eine Bürgerwehr ins Leben rufen würden, obwohl sie, was die Besitzverhältnisse von Grund und Boden und deren mögliche Rohstoffquellen und Schätze darunter anbelangt, überhaupt nichts zu melden haben und somit besser einfach ihr loses Mundwerk halten sollten. Solche "Leute" habe ich nämlich auch gefressen.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch Besitzer, die das genaue Gegenteil darstellen und nicht gleich verbal über die Strenge schlagen; manche laden einen sogar ein; manchen dürfte es aber auch einfach egal sein, wenn man in ihrem Besitz gräbt; manche sind evtl. sogar dankbar für die freiwillige "Garten oder Ackerarbeit", denn dann brauchen sie es ja selbst nicht mehr zu leisten.
Wie Norbert schon mitteilte, sollte man aber vorher besser immer erst das Gespräch mit dem potentiellen Eigentümer suchen.
Ich kannte z.B. auch einen guten Geologen, der auch
nur mit Sondergenehmigung hier im Taunus z.B. graben durfte.
Manchmal findet man auch einfach noch ganz brauchbare Lesesteine, z.B. auf einer Halde oder sogar am Waldrand. Natürlich steigt die Wahrscheinlichkeit etwas Besseres zu finden, wenn man z.B. einen Acker o.ä. umgräbt. Aber da gibt es eben immer erst mal einen Eigentümer oder Besitzer, mit dem man vorher sprechen sollte. Man könnte auch mal versuchen denen einen kleinen Obulus anzubieten; evtl. stimmen sie dann zu, dasss man mal für eine halbe Stunde deren Garten, Acker oder Grundstück umgräbt. Es könnte ja auch mal ein Schatz ganz anderer Güte darunter liegen, was dann evtl. auch im Sinne des Eigentümers ist.

.. solche archäologischen Güter müssten dann natürlich bei der zuständigen Behörde gemeldet werden.
Gruß Peter