Hallo allerseits,
bin gestern mittag wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Musste erst mal hier ca. 4 Stunden durchschlafen..ging die 3 Tage und Nächte vorher nicht und mit Schmerz- und Beruhigungsmitteln waren die ohnehin diesmal eher knauserig im Gegensatz zu vor einem Monat. :?
Die 3-4 Nierensteine und die Harnleiterschiene sind wenigstens während der Vollnarkose über die URS-OP (Nierenspiegelung mit allen möglichen Werkzeugen) entfernt worden; neue Schiene wurde zum Glück auch keine mehr implantiert.
Allerdings gabs nach der OP eine größere Komplikation, die laut einem der Ärzte nur durch die OP passiert sein konnte (Gefäßverletzung oder ähnliches); es lief nämlich bei dem angeschlossenen Blasenkatheder immer nur Blut durch und keiner der Ärzte und Schwestern konnte sich das erst mal erklären. Dann musste zusätzlich zum Katheder eine maschinelle Spülung gemacht werden (Extraschlauch bzw. Tropf) .. aber auch das half nicht. Es stellte sich schließlich erst einen Tag später heraus, dass meine Blase komplett voll mit Blutpfropfen durchsetzt war. Der Arzt, der mir dann auch manuell mit einer Riesenspritze von bestimmt 30 cm Länge, die dann auch noch einmal gewechselt werden musste und auch dann manuell das Blut immer aus der Blase abpumpen musste, sagte, dass er sowas noch nicht gesehen hätte. Das wäre zumindest äußerst ungewöhnlich. Zum Glück haben die dann beim ca. 4. oder 5. Versuch endlich Erfolg bei mir gehabt; allerdings habe ich Horrorqualen ausstehen müssen, denn auch der Katheder musste jeweils 3-4 mal dabei gewechselt werden und das ohne jegliche Betäubung und ohne Schmerzmittel; .. wäre angeblich den Aufwand nicht wert. Die Ärzte müssen aber auch nicht diese Folter überstehen, sondern der Patient bzw. ich .. ich dachte wirklich teilweise, ich komme da lebend nicht mehr raus. Stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch. 3 Tage und Nächte dann nur auf dem Rücken im Bett gelegen. Jetzt habe ich davon noch starken Muskelkater .. im Rücken vor allem.
Und nach dem zweimaligen Verschieben der OP, wie ich ja berichtet hatte, dann statt dem zugesagten 1-Bett-Zimmer auch nur ein 2-Bettzimmer mit einem 82-jährigen Krebskranken neben mir, der dann noch die Nächte schnarchte und sehr anstrengend war. Zu viele Notfälle offenbar und daher kein 1-Bettzimmer mehr frei gewesen. Aber die Abpumperei (gefühlte halbe Stunde bzw. auch echt halbe Stunde) und der öftere Wechsel des Katheders .. und auch schon die Nacht davor gegen 1.00 Uhr .. und dann am Folgetag das Prozedere hintereinander war für mich gefühlt fast noch schlimmer als die schlimme Nierencholik, die ich im Mai hatte!
Wenn ich noch mal Nierensteine bekommen sollte .. Gott bewahre..dann fahr ich zur Dignitas und lass mich dort lieber mit Pentobarbital einschläfern ..
..werde jetzt jeden Tag noch einen Liter zusätzlich trinken und Orangensaft und isotonische Limo und und und .. habe jetzt fast Panik wieder neue Nierensteine zu bekommen .. ich lasse mir keine URS mehr machen..nicht bei diesen möglichen Nachkomplikationen und Torturen . diesen Horror kann sich keiner vorstellen, wenn er das nicht selbst erlebt hat.
Die Frühschicht war auch insgesamt viel freundlicher als die Tag- bis Abendschicht .. fast durchweg unsympatisch und auch teilweise eher unfreundliches Personal bei der Abendschicht! Die Nachtschicht ..na ja.. der Pfleger war ja schon verzweifelt, wenn ich nur für die Nacht um ein Schmerz- und Beruhigungsmittel bat. Da musste ich erst einmal größeren Rabatz machen, bis ich dann was bekam. Und vollkomen egal ob man, wie ich privat versichert bin oder nicht..dort werden alle gleich gut oder schlecht behandelt. Habe ich auch nix dagegen aber als "Privater" noch schlechter bzw. unfreundlicher behandelt zu werden, das muss ja nun wirklich auch nicht sein oder? .. und ich war auch immer dann sehr nett und freundlich, wenn die das auch waren..wenn die mir allerdings unfreundlicher rüberkamen, war ich das dann allerdings auch.
Fazit: Es gibt nichts Schlimmeres als hilflos an Kathedern und Schläuchen im Krankenhaus zu liegen und die Kontrolle anderen überlassen zu müssen. :?
Danke auch, dass Ihr an mich die Tage gedacht habt.
Kommenden Mittwoch dann noch mal zur Kontrolle (Urin und Sono) beim ambulanten Urologen; ab Montag gehe ich aber wieder arbeiten .. muss mich da ja auch langsam wieder in die Arbeit reinfinden müssen, denn ab 18.7. gehen hier auch noch die Ferien los; da muss ich die Stellung auf jeden Fall halten können.
Viele liebe Grüße Peter
bin gestern mittag wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Musste erst mal hier ca. 4 Stunden durchschlafen..ging die 3 Tage und Nächte vorher nicht und mit Schmerz- und Beruhigungsmitteln waren die ohnehin diesmal eher knauserig im Gegensatz zu vor einem Monat. :?
Die 3-4 Nierensteine und die Harnleiterschiene sind wenigstens während der Vollnarkose über die URS-OP (Nierenspiegelung mit allen möglichen Werkzeugen) entfernt worden; neue Schiene wurde zum Glück auch keine mehr implantiert.
Allerdings gabs nach der OP eine größere Komplikation, die laut einem der Ärzte nur durch die OP passiert sein konnte (Gefäßverletzung oder ähnliches); es lief nämlich bei dem angeschlossenen Blasenkatheder immer nur Blut durch und keiner der Ärzte und Schwestern konnte sich das erst mal erklären. Dann musste zusätzlich zum Katheder eine maschinelle Spülung gemacht werden (Extraschlauch bzw. Tropf) .. aber auch das half nicht. Es stellte sich schließlich erst einen Tag später heraus, dass meine Blase komplett voll mit Blutpfropfen durchsetzt war. Der Arzt, der mir dann auch manuell mit einer Riesenspritze von bestimmt 30 cm Länge, die dann auch noch einmal gewechselt werden musste und auch dann manuell das Blut immer aus der Blase abpumpen musste, sagte, dass er sowas noch nicht gesehen hätte. Das wäre zumindest äußerst ungewöhnlich. Zum Glück haben die dann beim ca. 4. oder 5. Versuch endlich Erfolg bei mir gehabt; allerdings habe ich Horrorqualen ausstehen müssen, denn auch der Katheder musste jeweils 3-4 mal dabei gewechselt werden und das ohne jegliche Betäubung und ohne Schmerzmittel; .. wäre angeblich den Aufwand nicht wert. Die Ärzte müssen aber auch nicht diese Folter überstehen, sondern der Patient bzw. ich .. ich dachte wirklich teilweise, ich komme da lebend nicht mehr raus. Stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch. 3 Tage und Nächte dann nur auf dem Rücken im Bett gelegen. Jetzt habe ich davon noch starken Muskelkater .. im Rücken vor allem.
Und nach dem zweimaligen Verschieben der OP, wie ich ja berichtet hatte, dann statt dem zugesagten 1-Bett-Zimmer auch nur ein 2-Bettzimmer mit einem 82-jährigen Krebskranken neben mir, der dann noch die Nächte schnarchte und sehr anstrengend war. Zu viele Notfälle offenbar und daher kein 1-Bettzimmer mehr frei gewesen. Aber die Abpumperei (gefühlte halbe Stunde bzw. auch echt halbe Stunde) und der öftere Wechsel des Katheders .. und auch schon die Nacht davor gegen 1.00 Uhr .. und dann am Folgetag das Prozedere hintereinander war für mich gefühlt fast noch schlimmer als die schlimme Nierencholik, die ich im Mai hatte!
Wenn ich noch mal Nierensteine bekommen sollte .. Gott bewahre..dann fahr ich zur Dignitas und lass mich dort lieber mit Pentobarbital einschläfern ..
..werde jetzt jeden Tag noch einen Liter zusätzlich trinken und Orangensaft und isotonische Limo und und und .. habe jetzt fast Panik wieder neue Nierensteine zu bekommen .. ich lasse mir keine URS mehr machen..nicht bei diesen möglichen Nachkomplikationen und Torturen . diesen Horror kann sich keiner vorstellen, wenn er das nicht selbst erlebt hat.
Die Frühschicht war auch insgesamt viel freundlicher als die Tag- bis Abendschicht .. fast durchweg unsympatisch und auch teilweise eher unfreundliches Personal bei der Abendschicht! Die Nachtschicht ..na ja.. der Pfleger war ja schon verzweifelt, wenn ich nur für die Nacht um ein Schmerz- und Beruhigungsmittel bat. Da musste ich erst einmal größeren Rabatz machen, bis ich dann was bekam. Und vollkomen egal ob man, wie ich privat versichert bin oder nicht..dort werden alle gleich gut oder schlecht behandelt. Habe ich auch nix dagegen aber als "Privater" noch schlechter bzw. unfreundlicher behandelt zu werden, das muss ja nun wirklich auch nicht sein oder? .. und ich war auch immer dann sehr nett und freundlich, wenn die das auch waren..wenn die mir allerdings unfreundlicher rüberkamen, war ich das dann allerdings auch.
Fazit: Es gibt nichts Schlimmeres als hilflos an Kathedern und Schläuchen im Krankenhaus zu liegen und die Kontrolle anderen überlassen zu müssen. :?
Danke auch, dass Ihr an mich die Tage gedacht habt.
Kommenden Mittwoch dann noch mal zur Kontrolle (Urin und Sono) beim ambulanten Urologen; ab Montag gehe ich aber wieder arbeiten .. muss mich da ja auch langsam wieder in die Arbeit reinfinden müssen, denn ab 18.7. gehen hier auch noch die Ferien los; da muss ich die Stellung auf jeden Fall halten können.
Viele liebe Grüße Peter




