Kurnakovit wurde in Kasachstan entdeckt, 1940 als eigenständiges Mineral bestimmt und nach dem bedeutenden russischen Mineralogen N. S. Kurnakov benannt.
Das Mineral hat genau dieselbe chemische Formel wie ein anderes, natürlich vorkommendes Borat, dem Inderit. Die beiden Minerale können sich zum Verwechseln ähnlich sehen und sind daher, wissenschaftlich ausgedrückt, dimorph. Der Hauptunterschied liegt in ihrer Zugehörigkeit zu zwei verschiedenen Kristallsystemen. Während Inderit im monoklinen System kristallisiert, sind Kristalle von Kurnakovit stets triklin; alle drei Raumachsen sind ungleich lang und keine bildet einen rechten Winkel mit einer anderen. Das Mineral tritt oft in Form kompakter Massen auf, welche würfelig erscheinen können.
Kurnakovit löst sich nicht in Wasser auf und ist sogar in den meisten Säuren unlöslich. Wenn Kurnakovit frisch aus der Erde kommt, ist er farblos und durchsichtig. An der Luft bekommt er bereits nach kurzer Zeit einen weißen, opaken Überzug. Um dies zu verhindern, sollten Kurvakovit-Sammlerstücke in geschlossenen Behältern zusammen mit einem Trockenmittel aufbewahrt werden, welches der Luft die Feuchtigkeit entzieht, bevor diese das Aussehen des Minerals verändern kann.
Bestimmungskriterien
Herkunft Rußland, Türkei, USA
Chemische Formel MgB3O3(OH)5·5H2O
Mineralklasse Borate
Kristallsystem triklin
Farbe farblos oder allochromatisch gefärbt
Strichfarbe weiß
Mohshärte 3
Dichte (g/cm³) 1,86
Glanz Glas- bis Perlmuttglanz
Transparenz transparent bis durchscheinend
Bruch muschelig
Spaltbarkeit ausgeprägt
Verwechslungsmöglichkeiten Inderit
Mir liegt leider kein polierter, geschliffer, facettierter Kurnakovit vor.
Vielleicht möchte jmd. ein Foto beisteuern?
Das Mineral hat genau dieselbe chemische Formel wie ein anderes, natürlich vorkommendes Borat, dem Inderit. Die beiden Minerale können sich zum Verwechseln ähnlich sehen und sind daher, wissenschaftlich ausgedrückt, dimorph. Der Hauptunterschied liegt in ihrer Zugehörigkeit zu zwei verschiedenen Kristallsystemen. Während Inderit im monoklinen System kristallisiert, sind Kristalle von Kurnakovit stets triklin; alle drei Raumachsen sind ungleich lang und keine bildet einen rechten Winkel mit einer anderen. Das Mineral tritt oft in Form kompakter Massen auf, welche würfelig erscheinen können.
Kurnakovit löst sich nicht in Wasser auf und ist sogar in den meisten Säuren unlöslich. Wenn Kurnakovit frisch aus der Erde kommt, ist er farblos und durchsichtig. An der Luft bekommt er bereits nach kurzer Zeit einen weißen, opaken Überzug. Um dies zu verhindern, sollten Kurvakovit-Sammlerstücke in geschlossenen Behältern zusammen mit einem Trockenmittel aufbewahrt werden, welches der Luft die Feuchtigkeit entzieht, bevor diese das Aussehen des Minerals verändern kann.
Bestimmungskriterien
Herkunft Rußland, Türkei, USA
Chemische Formel MgB3O3(OH)5·5H2O
Mineralklasse Borate
Kristallsystem triklin
Farbe farblos oder allochromatisch gefärbt
Strichfarbe weiß
Mohshärte 3
Dichte (g/cm³) 1,86
Glanz Glas- bis Perlmuttglanz
Transparenz transparent bis durchscheinend
Bruch muschelig
Spaltbarkeit ausgeprägt
Verwechslungsmöglichkeiten Inderit
Mir liegt leider kein polierter, geschliffer, facettierter Kurnakovit vor.
Vielleicht möchte jmd. ein Foto beisteuern?



