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Rutil

Mineralienlexikon
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Rutil

 ·  Gepostet: 23.12.2014 - 19:45 Uhr  · 
Rutil ist chemisch ein Titan-Dioxid aus dem tetragonalen Kristallsystem, das meist in gestreckten aber auch dicksäuligen Kristallen bishin zu feinsten Nadeln von blutroter, braunroter, fuchsroter, eisenschwarzer, gelblicher oder gelbbrauner Farbe auftritt. Kristalle sind vertikal gestreift; es treten auch gerundete und verzerrte Formen auf. Kristalle aus alpinen Vorkommen erscheinen durch ihre Vertikalstreifung parallelfasrig. Besonders typisch sind knieförmige Zwillinge, polysynthetische und zyklische Drillinge und Viellinge; durch letztere Ausbildung können herz- und ringförmige Gebilde entstehen. Bekannt sind außerdem derbe Massen, Körner und lange Nadeln (garbenförmig, parallel) eingewachsen in Bergkristall, Blau- und Rosenquarz.

Das Mineral mit Mohs-Härte 6-6,5, vollkommener Spaltbarkeit und weißer Strichfarbe ist relativ häufig anzutreffen.

Als Vorkommen bekannt geworden sind unter anderem in Pegmatiten eingewachsene Kristalle – so z.B. große Rutil-Kristalle von Kragerö in Norwegen; aus dem Ilmengebirge, Russland sowie aus der Steiermark in Österreich.

In hydrothermalen Gängen und Drusen z.B. von Pfitsch in Tirol, Österreich sowie aus Campolungo und dem Binntal in der Schweiz.

Darüber hinaus ist Rutil auch als Gemengteil sedimentärer und metamorpher Gesteine vertreten und auch in Seifen neben Gold von Siebenbürgen.

Rutil ist sowohl ein wichtiges Titanerz als auch ein begehrtes Sammlermineral.

Quelle: Die farbigen Naturführer – Mineralien – Olaf Medenbach, Cornelia Sussieck-Fornefeld, Mosaik Verlags GmbH, München.

Weitere Details inkl. zahlreicher weiterer Fundort-Angaben und ggf. Aktualisierungen zum Mineral sind der Datenbank mindat.org zu entnehmen.


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